Momentan ist es etwas ruhiger in diesem Blog geworden. Nicht weil ich keine Lust oder Zeit zum Schreiben mehr hätte, sondern vielmehr weil zurzeit Spiele auf den Tisch kommen die als Serie gespielt werden oder über die man aufgrund von Spoilergefahr nicht viel schreiben kann. Aktuell sind es CHARTERSTONE und MECHS VS MINIONS. Unterbrochen werden diese beiden Spiele, die wir in einer gesonderten Legacy-Gruppe spielen, durch das aktuelle Wunschspiel von Christopher namens ELDRITCH HORROR. Auch hier macht es für mich keinen Sinn 3 Wochen nacheinander 3 x vom selben Spiel zu berichten. Daher habe ich mich entschlossen darüber eine Zusammenfassung dieser 3 Partien zu verfassen wenn diese vorbei sind. Doch bei nun 6 gespielten Partien CHARTERSTONE wäre mal Zeit für ein kleines Zwischenfazit...
Donnerstag, 22. März 2018
Freitag, 2. März 2018
[Spielbericht] #07/2018: Mechs vs Minions (Mission 05)
Nachdem ich bei Mission 4 leider aus Termingründen passen musste, stand am letzten Freitag Mission 5 in unserer Legacy-Runde auf dem Programm. Im Gegensatz zu unserem anderen Spiel CHARTERSTONE scheint es hier aber nicht all zu dramatisch zu sein wenn man mal eine Partie verpasst hat. Denn es gibt zwar eine gewisse Rahmenhandlung, die steht aber nicht wirklich im Vordergrund und im Prinzip sind es mehrere aneinandergereihte Szenarien...
Dienstag, 27. Februar 2018
[Spielbericht] #05+06/2018: Das Zeitalter der Renaissance
Unverhofft gut schlug mein Wunschspiel DAS ZEITALTER DER RENAISSANCE bei unseren neueren Freitagsspielern ein. Daher wurde es auch gleich 3 x hintereinander gespielt. Auch weil man einige Partien benötigt um hinter die Feinheiten dieses Spiels zu kommen. Und so schafften wir es bei der letzten Partie sogar fast das reguläre Ende zu erreichen...
| Spiel: | Das Zeitalter der Renaissance |
| Autor: | Don Greenwood / Jared Scarborough |
| Verlag: | Descartes Editeur |
| Jahr: | 1996 |
| Spieler: | 3-6 |
| Spieldauer: | ca.4-5 Stunden |
| Merkmale: | Entwicklung, Erobern, Handel |
| Mitspieler: | Gregor, Michael, Sebastian 1, Tobias |
VERLAUF UNSERER PARTIEN
Bei der ersten Partie war ja noch ein wenig Lenkung seitens der erfahrenen Spieler nötig um die Neulinge auf die Fallstricke dieses Spiels hinzuweisen. Doch schon in Spiel 2 war dies nicht mehr nötig und wir waren voller Hoffnung es vielleicht sogar bis zum Ende des Spiels zu schaffen. Die Verteilung der Hauptstädte sah dieses mal wie folgt aus: Gregor (Paris), ich (Barcelona), Tobias (Venedig) und Sebastian (Genua). Ich zog mit dem traditionell guten Start von Barcelona schnell den Fokus auf mich und wurde daher zu Beginn Ziel der ersten negativen Karten. Dazu kam noch, dass Genua schnell nach Nordafrika übersetzte da Tobias ihn eher in Ruhe ließ und sich Richtung Osten orientierte. Dadurch hatte auch Paris genügend Platz sich in Europa auszubreiten.
Dieses mal profitierte Gregor aber nicht so sehr von seinen Warenkarten, sondern eher von den Persönlichkeiten und deren Nachlässe. Mitte des Spiels zog er bei den Fortschritten deutlich nach vorne und konnte sich durch geschickte "psychologische Kriegsführung" doch recht lange vor Angriffen der Mitspieler schützen. Genua hingegen hatte fast ständig militärische Vorteile ausliegen mit denen er nur schwer angreifbar war. Dummerweise waren die Märkte an denen es die Ressourcen meiner Warenkarten gab eben genau von diesem Spieler besetzt. Tobias erschloss sich schnell die Seidenstraße, konnte daraus aber nicht wirklich viel Kapital schlagen.
So lag wieder einmal Gregor (dieses Spiel liegt ihm einfach) am Ende nach Punkten vorne, was vor allem an der guten Nachlass-Strategie beim Erwerb der Fortschritte lag. Sebastian und ich lagen auf den Plätzen 2 und 3 während Tobias deutlich Letzter wurde. Doch wieder einmal konnten wir das Spiel nicht beenden und brachen kurz vor dem Ende der 2. Epoche aus Zeitgründen ab. Immerhin hatte der Führende aber schon mal ca. 16 der insgesamt 26 Fortschritte errungen.
Nur eine Woche später kam es dann wieder auf den Tisch und nun wollten wir es endlich schaffen. Dieses mal fiel die Wahl der Hauptstädte in folgender Reihenfolge: Gregor (Venedig), ich (Barcelona), Tobias (Paris) und Sebastian (Genua). Vor allem Tobias war an diesem Abend extrem motiviert und wollte seine Scharte aus der letzten Runde auswetzen. Gregor spielte bereits in Runde 1 die Kreuzzüge aus und machte sich damit endgültig zum Feindbild Nr. 1. Nachdem er die bisherigen Partien alle gewonnen hatte war dies aber eigentlich auch gar nicht mehr nötig ;-)
Dennoch konnte er auch dieses mal lange um den Sieg mitmischen weil er in einer Runde seine beiden Warenkarten "Stoffe" ausspielte als dort 2 x Mangel lag! Dieser Zug brachte ihm ein Einkommen von über 200 Dukaten und so lag er wieder bei den Fortschritten weit vorne. Doch auch Tobias und Sebastian hielten nun gut mit und lagen fast gleich auf. Ich hatte wieder einmal einen guten Start, konnte dann aber im Mittelspiel den Anschluss nicht mehr halten. So lief es aus unserer Sicht auf einen Zweikampf zwischen Gregor und Tobias hinaus.
Zeitlich hatten wir uns die Vorgabe gesetzt, dass die Runde die nach 01:00 Uhr begonnen wird die letzte sein wird. So war es dann auch und einigten uns darauf um 01:15 Uhr den finalen Durchgang zu beginnen. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt auch erstmalig den Kartenstapel der 3. Epoche angebrochen. Doch bereits in den letzten 2-3 Runden stellte sich plötzlich heraus, dass Sebastian gar nicht so weit abgeschlagen war wie es zunächst aussah. Und vor allem der Stand des Elendsindex katapultierte Gregor aus dem Rennen. Mit meinen letzten Eroberungen in dieser Runde nahm ich Sebastian noch 2 Provinzen ab (er hatte das Metall welches ich für meine letzte Warenkarte brauchte) und habe damit wahrscheinlich dafür gesorgt, dass Tobias am Ende mit knapp unter 2000 Punkten das Spiel gewann. Sebastian war ca. 30 Punkte dahinter, Gregor schaffte ca. 1600 Punkte während ich mit 1287 Punkten das Schlusslicht bildete.
| Ich mag das Spiel, aber ich kann es nicht... |
Mögen die Würfel/Karten mit Euch sein!
Freitag, 2. Februar 2018
[Spielbericht] #04/2018: Das Zeitalter der Renaissance
Richtig gute Spiele kommen immer wieder auf den Tisch. So ist es bei mir mit DAS ZEITALTER DER RENAISSANCE. Da ich mit meinem Wunschabend an der Reihe war fiel meine Wahl auf diesen Klassiker aus den 90er Jahren. In unserer Runde waren eigentlich nur Gregor und ich Fans dieses Spiels und so war es immer schwer eine Runde dafür zusammen zu bekommen. Mit Tobias und Sebastian hatten wir nun aber zwei Mitspieler die es noch nicht kannten und so hofften wir vielleicht bei ihnen neue Anhänger für diesen Longplayer finden zu können...
Bei unseren letzten Partien die Ende 2015 stattfanden hatten wir schon einige Regelunklarheiten beseitigt und konnten darauf nun aufbauen. Dennoch stand erst einmal die Regelerklärung auf dem Programm und allein diese nahm fast eine ganze Stunde in Anspruch. Dennoch waren beide Neuling recht schnell im Spiel und so ging es an die Gebote für die Hauptstädte. Ich war der Einzige der überhaupt was bot (2 Dukaten) und konnte so als Erster mein Handelszentrum wählen. Ich entschied mich für Paris und die anderen wurden wie folgt zugeteilt: Gregor (Venezia), Sebastian (Genua) und Tobias (Barcelona).
Meine größte Sorge war es in Europa festzusitzen und nicht von dort weg zu kommen. Daher war es natürlich ein riesiges Glück gleich in Runde 1 die Kreuzzüge zu ziehen und somit sofort im nahen Osten Handelsposten ansiedeln zu können. Im Nachhinein war dies aber vielleicht auch ein großer Fehler denn fortan behakte mich vor allem Gregor mit seinen Venezianern indem er nach Mitteleuropa vordrang. Gerade das Goldgebiet in Osteuropa war sehr umkämpft. Die Genuesen sicherten sich recht schnell die italienische Halbinsel und Südfrankreich während Barcelona erst mal seine eigene Region in Besitz nahm und ebenfalls nach Norden drängte.
Dadurch verlor Tobias aber auch den Wettlauf über Nordafrika in den Osten gegen Sebastian. Gregor hingegen stieß schnell mit der Seidenstraße zur Region V vor und baute sich hier eine gesunde Basis auf. So dominierten die beiden auch recht eindeutig die erste Epoche und konnten durch passende Warenkarten wichtige Zusatzeinnahmen generieren. Ich selbst hatte leider keine einzige dieser Geldquellen auf der Hand. Dazu noch relativ unattraktive Ereigniskarten wie den Krieg oder das päpstliche Dekret. Somit fehlte mir ein richtiges Ziel auf das ich hin arbeiten konnte während die anderen sich über Pelze, Seide usw. her machten.
Dafür profitierte ich immerhin zu Beginn von den Nachlässen vieler Persönlichkeiten auch durch mein früh erworbenes Patronatsrecht. Langfristig war es mein Plan den Elendsindex dermaßen zu verbessern um damit am Ende evtl. die entscheidenden Punkte zu machen. Vor allem Tobias konzentrierte sich hier aber eher auf den Bereich Gesellschaft und konnte sich mit der Institutsforschung Nachlässe für viele andere Fortschritte sichern und führte hier lange Zeit. Doch mit anhaltender Spieldauer schwang das Pendel rüber zu Gregor und Sebastian die mit ihren zahlreichen Eroberungen immer mehr die Oberhand gewannen.
Aufgrund der aber doch schon weit vorangeschrittenen Zeit einigten wir uns kurz vor Ende von Epoche 2 darauf das Spiel nicht zu Ende zu bringen und es stattdessen lieber zeitnah zu wiederholen. Immerhin hatte die Erklärung uns schon eine gute Stunde gekostet und bei den Neulingen gab es in den ersten 5-6 Runden auch noch zahlreiche Nachfragen die den Spielfluss deutlich hemmten. Da jetzt aber alle wissen wie es läuft, dürfte es beim nächsten Versuch an einem Abend zu schaffen sein und so haben wir uns auch gleich für den übernächsten Freitag zu einer Revanche verabredet. Und auch daran ist abzulesen, dass es bei allen Beteiligten sehr gut ankam und einen hohen Wiederspielreiz erzeugt hat. Vielleicht haben wir nun also wirklich ein paar neue Fans für dieses tolle Spiel gewinnen können...
| Spiel: | Das Zeitalter der Renaissance |
| Autor: | Don Greenwood / Jared Scarborough |
| Verlag: | Descartes Editeur |
| Jahr: | 1996 |
| Spieler: | 3-6 |
| Spieldauer: | ca.4-5 Stunden |
| Merkmale: | Entwicklung, Erobern, Handel |
| Mitspieler: | Gregor, Michael, Sebastian 1, Tobias |
VERLAUF UNSERER PARTIE
Bei unseren letzten Partien die Ende 2015 stattfanden hatten wir schon einige Regelunklarheiten beseitigt und konnten darauf nun aufbauen. Dennoch stand erst einmal die Regelerklärung auf dem Programm und allein diese nahm fast eine ganze Stunde in Anspruch. Dennoch waren beide Neuling recht schnell im Spiel und so ging es an die Gebote für die Hauptstädte. Ich war der Einzige der überhaupt was bot (2 Dukaten) und konnte so als Erster mein Handelszentrum wählen. Ich entschied mich für Paris und die anderen wurden wie folgt zugeteilt: Gregor (Venezia), Sebastian (Genua) und Tobias (Barcelona).
| Erstmalig spielte ich Paris... |
| Der Spielplan aus meiner Perspektive... |
| Auf dem Elendsindex war ich leider führend... |
| Und auch bei den Waren war ich nirgends Primus... |
Aufgrund der aber doch schon weit vorangeschrittenen Zeit einigten wir uns kurz vor Ende von Epoche 2 darauf das Spiel nicht zu Ende zu bringen und es stattdessen lieber zeitnah zu wiederholen. Immerhin hatte die Erklärung uns schon eine gute Stunde gekostet und bei den Neulingen gab es in den ersten 5-6 Runden auch noch zahlreiche Nachfragen die den Spielfluss deutlich hemmten. Da jetzt aber alle wissen wie es läuft, dürfte es beim nächsten Versuch an einem Abend zu schaffen sein und so haben wir uns auch gleich für den übernächsten Freitag zu einer Revanche verabredet. Und auch daran ist abzulesen, dass es bei allen Beteiligten sehr gut ankam und einen hohen Wiederspielreiz erzeugt hat. Vielleicht haben wir nun also wirklich ein paar neue Fans für dieses tolle Spiel gewinnen können...
Mögen die Würfel/Karten mit Euch sein!
Freitag, 26. Januar 2018
[Spielbericht] #03/2018: Axis & Allies
Da wir bei unserem letzten gemeinsamen Spieleabend in großer Runde beschlossen hatten wieder die Wunschabende einzuführen und Tobias als Erster ausgelost wurde der sich ein Spiel aussuchen durfte, kam dieses mal ein Spiel auf den Tisch welches man schon als eine Art Klassiker bezeichnen kann. An mir ist dieser aber bisher fast komplett vorbei gegangen und auch für zwei meiner Mitspieler war es eine Premiere. Tobias hingegen freute sich wie ein kleines Kind zu Weihnachten auf eine Zeitreise zurück in seine Jugend und präsentierte uns AXIS & ALLIES...
Mittwoch, 24. Januar 2018
[Spielbericht] #02/2018: Mechs vs Minions (Mission 02 + 03)
In unserer Legacy-Gruppe ging es letzten Freitag mit MECHS VS MINIONS weiter. Nach dem erstmaligen Scheitern bei Mission 2 haben wir es nun ein zweites mal probiert und wollten schauen ob es eine Art Lerneffekt gegeben hat. Der folgende Spielbericht wird dies beantworten, im ersten allgemeinen Teil OHNE SPOILER und dann bei den Berichten zu den einzelnen Missionen MIT SPOILER...
Freitag, 12. Januar 2018
[Spielbericht] #01/2018: Scythe + beide Erweiterungen
Da unsere Freitagsgruppe zuletzt doch personell angewachsen ist kommt es immer öfter zu der Situation, dass wir 5 oder 6 Spieler am Spieleabend sind. Dies schränkt die Spieleauswahl doch erheblich ein und sorgt für Platzprobleme in meinem Spielezimmer. Daher haben wir uns an diesem Abend auch darauf geeinigt die Spieleauswahl demnächst anders zu regeln. Vor allem auch weil einige Spiele niemals auf den Tisch kommen da 1 oder 2 Spiele diese völlig ablehnen. Daher wird bei uns wieder der Wunschabend eingeführt und diejenigen die mit dem gewählten Spiel nicht einverstanden sind müssen sich an diesem Abend eben eine alternative Runde suchen. Doch zum Auftakt ins neue Jahr gab es erst mal noch ne Runde SCYTHE zu sechst mit allen bisherigen Erweiterungen...
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